Krankmacher im AlltagUnsere Gesundheit ist das höchste Gut. Durchaus ein Grund, sich bei
Lebensmittelskandalen, Atomkatastrophen oder dem latenten Klimawandel
Sorgen um die eigene Unversehrtheit zu machen.
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Hormone im Wasser Praktische
PET-Flaschen bestehen zwar ebenfalls aus Kunststoff, verzichten jedoch
auf Weichmacher. Dafür gibt es hier ein anderes Problem: Das Material
enthält hormonartige Stoffe. Diese gelangen in die Flüssigkeit und damit
in den menschlichen Organismus. Das Bundesinstitut für Risikoforschung
sieht die Mengen zwar als unbedenklich an, räumt aber ein, dass die
Wirkweise einiger enthaltener Substanzen noch gar nicht bekannt ist. Die
Gefahr für den Körper ist also bis dato nicht abzuschätzen |
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Vitaminpillen
Auch
Dinge, die wir ganz bewusst konsumieren, können gesundheitlich
bedenklich sein. Oft wissen wir jedoch nichts davon. Dazu gehören zum
Beispiel Nahrungsergänzungsmittel. "Öko-Test" hat durch Untersuchungen
herausgefunden, dass die Vitaminpillen für die Gesundheit nichts bringen
- im Gegenteil: Viele Präparate dosieren Inhaltsstoffe über. Welche
Auswirkungen das auf den Körper hat, ist nicht bekannt.
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Kinderlebensmittel Viele
Eltern investieren viel Geld in Lebensmittel, die speziell für Kinder
hergestellt sind. Damit tun sie ihrem Sprössling jedoch nichts Gutes:
Die Verbraucherorganisation Foodwatch testete 1.514 Kinderlebensmittel.
Das Ergebnis ist alarmierend und empörend: 73 Prozent der getesteten
Produkte sind viel zu fett und zuckerhaltig. Sie tragen damit massiv zur
Fehlernährung bei, die den Weg ebnet für Krankheiten wie Übergewicht,
Diabetes, Krebs und Herz-Kreislauf-Probleme.
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Energiesparlampe
Die
Abkehr von der Glühbirne zur Energiesparlampe bewirkt viel Gutes -
zumindest für die Umwelt. Das Umweltbundesamt warnte jedoch unlängst vor
erheblichen Gefahren für die Gesundheit. In den Birnen ist Quecksilber
enthalten. Zerbrechen sie, kann das giftige Schwermetall über die
Atemwege aufgenommen werden und richtig krank machen.
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Haarfärbemittel
Giftige
Dämpfe können auch beim Haarefärben entstehen, weil die meisten
Produkte Chemikalien verwenden, die mitunter krebsauslösend wirken.
Gegen diesen Strom schwimmen viele Hersteller, indem sie sich Stoffen
aus der Natur bedienen - zumindest laut Etikett. Denn "Öko-Test" fand
heraus, dass sich auch in Naturhaarfarben häufig konventionelle
chemische Inhaltsstoffe verbergen.
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Kassenbons und Kontoauszüge
Der
Kassenbon ist etwas, mit dem viele von uns täglich zu tun haben. Wenn
man sich auf jüngste Untersuchungen verlässt, muss man sagen: Leider!
Das spezielle Papier von Kassenzetteln, Kontoauszügen oder auch
Parktickets enthält die Chemikalie Bisphenol A. Sie gelangt über den
Kontakt mit der Haut in den Körper und kann dort Krebs auslösen und das
Erbgut schädigen.
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Lärm
Nicht
nur im direkten Kontakt können Dinge aus dem Alltag unser Wohlbefinden
gefährden. Ob Verkehr, Flugzeuge, Baustellen, lästige Nachbarn oder die
Kneipe nebenan: Lärm schädigt nicht nur das Gehör, sondern löst
körperliche Stressreaktionen aus, die zu Bluthochdruck und
Herz-Kreislauf-Krankheiten führen können.
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Feinstaub
Wer
an Hauptverkehrsstraßen wohnt, ist nicht nur einer immensen
Lärmbelastung ausgesetzt. Feinstaub und Stickoxide verpesten die Luft.
Einer Studie aus dem Jahr 2011 zufolge erhöht sich das Risiko für
Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Lungenkrebs drastisch.
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Nanopartikel
Mit
bloßem Auge sind Nanopartikel unsichtbar - trotzdem bedeuten sie eine
potentielle Gefahr für die Gesundheit. Für die Industrie sind sie so
praktisch, weil sie mit geringem Materialaufwand große Oberflächen
abdecken. Anwendung finden die winzigen Teilchen in nahezu allen
Bereichen unseres täglichen Lebens und sind in Textilien, Kosmetika,
Autolacken und vielen anderen Produkten enthalten. Ihre Wirkung auf
unsere Gesundheit ist noch nicht genau untersucht, jedoch umstritten.
Weil die Teilchen so winzig sind, überwinden sie auch zahlreiche
Barrieren im menschlichen Körper, zum Beispiel die Blut-Hirn-Schranke.
Außerdem stehen Nanopartikel im Verdacht, schwere Lungenkrankheiten
auszulösen.
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Montageschaum
Beim
Hausbau lauern allerlei Gefahren. Doch nicht nur Unfälle zählen zu den
Gesundheitsrisiken. Wem sein körperliches Wohl am Herzen liegt, sollte
auf bestimmte Produkte mit chemischen Inhalten besser verzichten.
Montageschaum beispielsweise gilt als praktisch, um Hohlräume
abzudichten - ist aber leider schädlich. Eine Untersuchung von
"Öko-Test" ergab, dass Montageschäume Diphenylmethan-4,4'-diisocyanat,
abgekürzt MDI enthalten, das im Verdacht steht, Krebs zu verursachen.
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Von 1&1 Redakteurin Silke Stadler
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